Schon vielfach wurden Tuning- und Verbesserungsmaßnahmen bei serienmäßigen PKW Frontscheinwerfern durchgeführt, jedoch endeten die meisten Versuche mit der Erkenntnis, dass es doch besser sei in das Regal eines namhaften Tuners zu greifen, um ein entsprechendes Teil zu erwerben. Bei der hier durchgeführten Modifikation handelt es sich um einen Scheinwerfer eines SUBARU IMPREZAS Mod. MY03. Dieser Scheinwerfer hat in der für Deutschland erhältlichen Version einen unschönen, orangefarbige Kunststoffeinsatz im Bereich des Blinkers. Wie aus Fachkreisen zu vernehmen ist, empfindet die Mehrheit der Imprezafahrer diesen Einsatz als Störung, der an sich sonst klaren und harmonischen Farb- und Formgebung des gesamten Fahrzeuges. Mit Hilfe eines einfaches Umbaus und dem Entfernen des Kunststoffeinsatzes kann die Optik des Fahrzeuges erheblich verbessert werden und natürlich im Gegensatz zur Anschaffung anderer Scheinwerfer noch sehr viel Geld gespart werden. Der Um- bzw. Ausbau soll auf dieser Seite mit einigen Bildern kurz vorgestellt werden. |
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Nachdem sämtliche Verbindungsschrauben und alle Lampen entfernt wurden, kann nun der gesamte Schweinwerfer im Backofen erwärmt werden. Diese Maßnahme ist die wichtigste und gleichzeitig schwierigste Aufgabe, da durch das Erhitzen der bitumenartige Kleber erweicht und somit formbar gemacht wird.
Hierbei ist unbedingt zu beachten, dass der Scheinwerfer keinesfalls mit der Klarglasfront nach unten aufgelegt wird und der gesamte Schweinwerfer nicht zu dicht an der Öffnung des Umluftgebläses liegt. Die Temperaturen können folgendermaßen gewählt werden; beginnen sollte man mit ca. 50 - 80 °C für etwa 8 - 10 Minuten. Dies bewirkt, dass sich der Scheinwerfer gleichmäßig aufwärmt. Anschließend sollte die Temperatur kurzzeitig auf ca. 110 - 130 °C erhöht werden. Hat der Scheinwerfer etwa die Temperatur, dass er gerade noch mit den Händen berührt werden kann und sieht man, dass sich der teils überstehende Bitumenkleber verformt hat, dann können mit Hilfe von flachen Schraubenziehern, die im Bild rechts rot eingekreisten Schnappverschlüsse vorsichtig angehoben werden und mit Gefühl die beiden Hälften getrennt werden. Hierbei ist es ratsam zu zweit zu arbeiten, da eine Person die beiden Scheinwerferhälften auseinander ziehen und die zweite Person den zähen Kleber entfernen kann. |
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Sollte sich der Kleber wieder zu weit abgekühlt haben, dann muss der Scheinwerfer erneut im Ofen erwärmt werden. Sind schließlich die beiden Hälften getrennt., dann kann der Innenreflektor, wie im Bild oben-mitte gezeigt, mit Hilfe des Herausschrauben der einzigen Befestigungsschraube herausgenommen werden. Das orange "Dreieck" kann, wie im Bild oben-rechts dargestellt, mit zwei flachen Schraubenziehern nach vorne herausgedrückt werden. Der Zusammenbau des Scheinwerfers erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, jedoch sollten zwei wichtige Punkte berücksichtigt werden. Zum einen, dass der Innenreflektor und die Klarglasinnenfläche mit Fettlöser von Fingerabdrücken gereinigt werden sollte und zum anderen, dass es nach dem Zusammenschrauben der gesamten Einheit von Vorteil ist, den Scheinwerfer erneut nochmals kurz zu erwärmen. Dies bezweckt, dass der Bitumenkleber wieder richtig verschmilzt und damit wieder Dichtigkeit gewährleistet ist. Es kann auch sein, dass zusätzlicher Kleber benötigt wird, welcher aber in jedem handelsüblichen Baumarkt erhältlich ist. |
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Die Bilder oben zeigen den erheblichen Unterschied mit und ohne Einsatz sehr deutlich. Natürlich würde ein Bild des gesamten Fahrzeuges den Eindruck noch zusätzlich verstärken, jedoch wurde bei diesem Versuch nur ein defekter Scheinwerfer zur Probe verwendet, welcher freundlicherweise vom Autohaus-Trautner zur Verfügung gestellt wurde. |
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